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Thema: [TR: IG] Praeludium - Act I

  1. #2291
    Meister der Verkleidung Avatar von in disguise
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    Von Silling in die Sümpfe, im verfallenen Turm

    Finghin wirkt erleichtert, als einer nach dem anderen den grausigen Raum betritt.

    Als Grimyan in seine und Marjas Richtung spricht, nickt er schweigend, wird aber sogleich von Marjas und auch Hlûtharus Worten abgelenkt.

    "Nen Gehörnter?", wiederholt er geflüstert, um dem ein eher angewidert als erschrocken klingendes "Bäh ...", folgen zu lassen.

    Leicht geduckt sieht er sich im gleichen Moment um, so als könnte der Genannte jeden Augenblick erscheinen. Doch recht schnell folgt er Marja mit seinen Blicken, wirkt jedoch unentschlossen ob seiens eigenen weiteren Tuns.

    Erst als er zu Janka sieht, kommt wieder Bewegung in ihn und er tritt zu ihr, um ihr zuzuflüstern: "Kommste mit, wir müss'n denen helf'n, vielleicht leb'n sie noch ..."

    Er sieht zu den blutüberströmten Personen und wieder zu Janka, auf deren Begleitung er hoffen mag, um sich in diesem schaurigen Ort weiterzubewegen.

  2. #2292
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    Im Turm

    Janka bickt zu Finghin und wischt sich eine Träne von der Wange und sie schüttelt nur leicht den Kopf. Sie Atmet tief durch und nimmt ihren Mut zusammen. "Geh du, ich versuch dich zu schützen." Dabei versucht sie die anderen, jedoch vorallem den Schandtaten in diesem Raum zu ignorieren.

    Sie nimmt ihren Bogen und den Pfeil und beginnt den Raum zu umkreisen. Während dem Gehen spricht sie leise ein Gebet zu Ifirn.

    "Milde Ifirn, eisiger Vater Firun schenkt uns die Kraft und die innere Kälte, den Waffen, den Flammen, den Folterwerkzeugen der Lästerer mit Mut zu begegnen. Gütige Herrin Ifirn, stürmende Herrin Rondra, schenkt uns den Willen, diesem Übel zu widerstehen. Unheiliges Gezücht, sphärenschänderisches Wesen aus der Domäne des verhassten Jäger der Verdammnis, Siebenmal verfluchter Fürst von Frost und Kälte, Weiche von uns! Du kannst hier nicht bestehen. Geh zurück in deine Niederhöllen! Milde Herrin, Schütze uns und diesen Raum auf dass wir bestehen können."
    Mit den Worten von Douglas Adams:
    "Go stick your head in a pig"

  3. #2293
    Meister der Verkleidung Avatar von in disguise
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    Von Silling in die Sümpfe, im verfallenen Turm

    Finghin sieht Janka für einige Momente mit gerunzelter Stirn schweigend an, doch dann ringt er sich tatsächlich kurz ein kleines Lächeln ab und nickt mit einem "in Ordnung."

    Gleich darauf saust er los, an der Mauer entlang, hin zu den Gefangenen, wo er erst einmal kräftig schluckt, bevor er sich zunächst zu der ihm am nächsten angeketteten Person beugt, um das Ohr nahe an Mund und Nase derselbigen zu lauschen, ob sie noch atmet.

  4. #2294
    Legende Avatar von Holli
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    Etwas argwöhnisch betrachtet Marja Finghins Vorgehen."Schau lieber, ob du die Leute los bekommst."

    Sie selbst würde nach offensichtlichen Lebenszeichen suchen, wie Bewegung, Geräusche... Scheinbar scheint letzteres bei jemandem vorhanden. Die Frage ist, wer von denen ist bei Bewusstsein. Und wenn offensichtlichr Lebenszeichen nicht vorhanden sind, schaut sie nach dem Puls an der Halsschlagader. Dabei geht sie behutsam und vorsichtig vor und hin und wieder tropft eine Träne.
    Ich bin Schizo, du bist Phren. Hast du mich irgendwo gesehn?

  5. #2295
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    Jasemina braucht einige Momente, um sich zu fangen. Als alle oben sind, beginnen sich zu unterhalten und das Ifirngebet durch das Geschoss geht, blickt sie nacheinander zu den beiden Geweihten und atmet hörbar einmal tief durch.

    "Welcher hat denn so gestöhnt?", fragt sie Finghin, der es gesehen haben sollte. "Und ... Ich gehe nach Vorne sichern", teilt sie mit nur leicht bebender Stimme mit und umrundet vorsichtig den Beschwörungskreis in Richtung der nächsten Treppe oder Tür, um vorsichtig hindurch zu spähen. Falls sie nichts sieht, bleibt sie innen neben dem Durchgang stehen und späht seitlich hindurch, um zu merken, wenn jemand kommt.
    Geändert von Sharon (14.07.2018 um 15:30 Uhr)

  6. #2296
    Meister der Verkleidung Avatar von in disguise
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    Von Silling in die Sümpfe, im verfallenen Turm

    Finghin, der zuvor Jasemina mit einem "ich glaub, der da ..." und einem entsprechenden Fingerzeig auf eine der blutüberströmten Gestalten geantwortet hat, ist wohl so konzentriert beim Lauschen auf eine mögliche Atmung, dass er offenkundig Marjas Aufforderung nicht hört.

    Zumindest bleibt er noch kurz über die angekettete Person gebeugt, bevor er selbige vorsichtig an der Schulter fasst und ebenso behutsam schüttelt. Mit einem gleichzeitigen "Hallo? Kannste mich hören?", versucht er wohl eine wie auch immer geartete Reaktion hervorzurufen.

  7. #2297
    Legende Avatar von HEX der Dunkle
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    Turn in den Rotaugensümpfen, 10. Rondra 1039 nach Bosparans Fall, irgendwann am Nachmittag (vielleicht?)

    Hlûtharus kann zwar einige Zeichen um den Stern herum ausmachen, aber nicht erkennen, was es für Symbole darstellen sollen. Jedoch kann er einige Teilglyphen ausmachen, die Ähnlichkeit zu "Geist", "Invocatio" und "Beherrschung" haben.

    Die vier Körper sind mit Lederriemen gefesselt, die durch alte Eisenringe gezogen wurden, welche in der Wand eingelassen sind. Sie tragen die im Bornland übliche Bauerntracht, jedoch sind ihre Körper so von altem Blut verkrustet, dass eine exakte Diagnose ihrer Wunden ohne genaue Untersuchung nicht möglich ist.

    Jedoch, bevor sich Marja die Gefangenen genauer betrachten kann, bevor Finghin sie erreicht, Jasemina den Raum durchqueren und bevor Janka ihr Gebet beenden kann, erschüttert plötzlich ein lautes "Plopp" den Turm. Nein, eigentlich ist das Falsch ausgedrückt. Es ist kein Geräusch, was die Helden hören. Auch keine Stille. Es ist ein Un-Geräusch, das Gegenteil eines Geräusches, doch genauso laut, dass ihre Trommelfelle angreift und an das sie in ihren Zahnnerven spüren können.
    Keine Sekunde später erfüllt ein schreckliches Geheul und schrilles Gekläffe wie zerberstendes Eis den Raum. Es scheint von allen Seiten zu kommen und ihr habt das Gefühl, euch zerspringt der Schädel.
    Und dann seht ihr sie.
    Von der Treppe hinter euch und vor euch kommt je ein kalbsgroßes, weißes Wesen in den Raum. In Ermangelung eines besseren Wortes könnte man es als hundeartig bezeichnen. Giftig-grün leuchtende Augen mustern euch aus tiefliegenden Höhlen. Von spannlangen, eisigen Reißzähnen, wie aus gläsernem Eis, tropft zischender Geifer, der eiskalt blubbernd auf dem Boden verdampft. Bei jeder Bewegung knackt und klirren die Hornfortsätze an ihren Gelenken wie abbrechende Eiszapfen. Das Grollen der Tier erinnert euch an eine abgehende Lawine und die peitschenden Schweife krachen knallend an die mit Reif überzogenen Wände der Treppenaufgänge. Für den Moment umkreisen euch die Wesen nur, wobei sie von einer Wolke rasiermesserscharfen Eisflocken umhüllt werden, die bei jeder Bewegung aus ihrem reinweißen, glattgefrorenen Fellen brechen.
    Ihr seid noch wie gelähmt von dem lauten, blechern-zersplitterndem Gebell, als die Wesen zum Angriff übergehen. Nur Grimyan und Finghin scheinen immun zu sein, jedenfalls durchfährt beide eine unnatürliche Wut auf diese Wesen, diese Perversionen der Natur.
    Für Janka jedoch ist es noch schlimmer.
    Der Anblick der weißen Hetzer, der Karmanthi, erfüllt sie mit großem Abscheu, mit beinah körperlichem Ekel, mit Wut, Angst und Verzweiflung und sogar mit Hass. Aber auch mit Ehrfurcht, Verlangen, Bewunderung und Faszination.
    Auf einmal ist es auch Still in ihrem Kopf. Das dauernde Rauschen im Hintergrund, die diffuse Stimme, die sie seit Betreten des Turms in immer wütenderen und drohend-fordernden, aber unverständlichen Worten regelrecht angeschrien hat, ist plötzlich ganz still, gesammelt und nett - und vor allem, klar zu verstehen.
    So einfach wäre es für sie, über die macht vor ihr zu Gebieten. Über Eis und Schnee und Leben und Tod, wie es ihr gefällt. Oh! Was für Dinge sie tun könnte. Schöne und schreckliche Dinge, wie Gletscher, die einen erfrieren oder ein Schneesturm im Sommer, der Ernten vernichtet. Schöne und schreckliche, aber vor allem große Dinge. Schon sieht Sie sich auf einem Thron auf Schnee mit einer kristallenen Krone aus Eiszapfen, über ein Reich aus Eis und Frost herrschen, im Gegensatz dessen das Eisreich der Hexe Glorana wie schmelzender Schneematsch wäre. Sie sieht sich die Größte und gefährlichste Beute jagen und die Leute vor Angst und Ehrfurcht sich vor ihr in den Pulverschnee werfen, der niemals schmelzenden Eisrose des Nordens.
    Und es wäre so einfach. Es ist ihr ganz klar. Alles was sie tun muss, ist ihre Kammeraden zu verraten und sich ganz Dem-Dessen-Pfeile-Immer-Treffen, dem Eisigen Jäger, dem siebenmal verfluchten Fürst von Frost und Kälte zu verschreiben...
    Wir sind Hank.
    Widerstand ist zwecklos.
    Sie werden planiert.

  8. #2298
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    Janka hat sich einen festen Plan in den Kopf gesetzt und wollte die Karmanthi und das Gefolge des Nagrachs aus diesem Raum bannen. Als sie jedoch die beiden sieht wird sie von den Gefühlen übermannt. Noch nie hat sie die Dämonen gesehen und Anblick Eckelt und Fasziniert sie zur selben Zeit. Noch nie wurden ihr solche Versprechen gemacht und noch nie kam sie Nagrach so nahe. Zum Glück scheint Er nicht Ihr Wesen und ihr Streben zu kennen und die Versprechen entsprechen weder ihren Idealen noch ihren Werten. Sie steht starr im Raum mit fest umschlossenem Bogen und Pfeil in der Hand während sie die Dämonen anblickt.
    Mit den Worten von Douglas Adams:
    "Go stick your head in a pig"

  9. #2299
    Legende Avatar von Holli
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    Für Marja ist es, als platze eine Blase voller Alpträume. Bisher hat sie immer irgendwie versucht, bestimmte Gedanken beiseite zu schieben, nicht zu sehr darüber nachzudenken bzw. irgendwie mit sich auszumachen. Und so sehr sie sich weigert, scheinen sich tatsächlich jegliche Befürchtungen zu bewahrheiten. Die Angst hält sie fest. Wie gebannt starrt sie auf die Eiswesen und steht regungslos da.

    Eis... Glorana. Nadjescha. Die Worte schwirren wild durch ihren Kopf und in ihr keimt Panik auf. Wird Nadjescha nicht doch bewusst mit dem allen zu tun haben? Kann sie sich so sehr in diesem Mädchen getäuscht haben? Hätte sie ihren neuen Begleitern nicht lieber vertrauen und ihre Ängste und Befürchtungen nicht doch direkt vorher ansprechen sollen?

    Marja will den Namen ihrer Freundin rufen, dennoch scheinen Angst und Panik ihr dies unmöglich zu machen.
    Geändert von Holli (18.07.2018 um 19:18 Uhr)
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