Die Untoten von Veridon (Akers, Tim)

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Die unglaubliche Stadt Veridon hat sich einen gefährlichen Feind gemacht und der ehemalige Zeppelinpilot Jacob Burn muss sein beschauliches Leben als unscheinbarer Gelegenheitsganove gegen seinen Willen aufgeben und das düstere Erbe seiner Familie antreten.die-untoten-von-veridon

Klappe:
Jacob Burn zieht Schwierigkeiten regelrecht an. Einst war er einZeppelinpilot, jetzt ist er ein Gesetzloser, verbannt von seiner wohlhabenden Familie. Sogar seine Verbrecherfreunde und Feinde meiden ihn. Zu allem Überfluss erhält er einen heiklen Auftrag: Jacob soll ein seltsames Phänomen untersuchen. Die Toten von Veridon erheben sich aus ihren Gräbern, und offenbar hat dabei jemand mit Dampftechnik nachgeholfen ...

Autor:
Der Sohn eines Theologen aus North Carolina zog nach seinem Collegebesuch nach Chicago, wo er neben seinen Tätigkeiten als Autor auch die Pflege von Datenbanken betreibt.

Meinung:
Den ersten Teil um Jacob Burn "Das Herz von Veridon" muss man nicht unbedingt gelesen haben, um sich in den Roman einzufinden, aber es dadurch dadurch viele Hintergründe des zweiten Teils  verständlicher. Der neue Roman um den abenteuerlichen Jacon Burn lässt kaum Zeit, sich in die Stimmung einzufinden, sondern startet schon nach wenigen Seiten in die eigentliche Katastrophe. Die Toten aus dem Fluss Reine werden durch einen technisch hervorgerufenen Virus wahnsinnig gemacht und brechen wie eine Springflut über die Bewohner der Stadt herein. Mit seinem einzigen Verbündeten, dem Arachnoiden Wilson, jagd er von einer Verfolgungsjagd und Bedrohung in die nächste, nur um festzustellen, wie bekannt ihm eigentlich die grauenvolle Bedrohung von Veridon steht. Das Buch ist zwar nicht in der ersten Person geschrieben, schildert jedoch sehr plastisch die Erlebnisse aus der Sicht Jacobs und zeichnet ein stimmiges und interessantes Bild von dem zwiegespaltenen Helden. Keiner der auftretenden Charaktere vermag wirklich Sympathie beim Leser zu erwecken, doch die durchweg grau bis schwarz gefärbten Persönlichkeiten machen einen Großteil des Charme dieses Buches aus. Komplexe Technik der sogenannten Erschaffer wechselt sich mit dem mystischem Flair ab, wie zum Beispiel die kollektive Intelligenz der Venn, welche die Toten des Flusses mit Leben erfüllen. Rasante Action, undurchschaubare Persönlichkeiten und eine fast übernatürliche Bedrohung würzen das Buch und lassen keinen Augenblick Langeweile aufkommen.

Fazit:
Ein spannender Steampunk-Roman, der zwar am Schluss etwas verworren und überladen wirkt, aber den Leser ansonsten eine furiose Geschichte schildert. Das Buch macht Lust auf mehr und das recht abrupte Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.2

Weitere Informationen

  • Autor: Alpers, Hans-Joachim
Letzte Änderung am Montag, 18 Februar 2013 19:36

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