Todesgeil (Smith, Bryan)

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TodesgeilBryan Smith zeigt das einzig echte Monster: den Menschen. Bryan Smith schlägt voll zu – unter die Gürtellinie!


Inhalt:
Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen.
Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen...

Autor:
Bryan Smith lebt in Tennessee/USA. Er ist Autor zahlreicher Horrorromane. Er schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller.

Meinung:
Bereits auf den ersten Seiten wird klar, dass dieses Buch keine leichte Kost werden wird. Gewalt, Sex, manchmal auch (fast) gleichzeitig nehmen einen weiten Raum ein. Das Ganze erinnert an den Film „Natural Born Killers“, nur kommt dort auf der Leinwand viel weniger Sex vor, dafür werden im Buch mitunter sehr drastische Todesarten plastisch beschrieben. Eine Verfilmung von „Todesgeil“ würde „FSK 18“ nicht schaffen. Soviel zur Einstimmung.
Was Bryan Smith schildert, ist ein Rachefeldzug einer... nun, ja, nennen wir das „sexy Gothicgirl“ doch einfach so, wie sie sich darstellt, es ist der Rachefeldzug einer Schlampe. Mit größtmöglicher Rücksichtslosigkeit mordet (und vögelt) sie sich gewissenlos durch die Weltgeschichte, ohne, das auch nur ein einziges Mal von Moral, Reue oder etwas Ähnlichem auch nur ansatzweise die Rede wäre. Ihr männlicher Gegenpart im Buch, Rob, bleibt dagegen reichlich blass und überlässt dem „Girl“ viel Raum im Buch, den sie auch weidlich nutzt.
Parallel zu dieser, ähm, Lovestory -denn natürlich verlieben sich die beiden ineinander, auch wenn die Liebe einer mordenden Schlampe einen zweifelhaften Gewinn im Leben darstellt- entwickelt der Autor 2 weitere Handlungsstränge, die sich zu einem Netz aus Blut verweben. Die Story an sich sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen, denn manchmal stellt sich eine Situation anders dar, als sie es letztendlich ist, ich möchte hier aber nicht zuviel verraten. Die Auflösung auf dem Höhepunkt möge der Leser bitte selbst erleben.

Das Ganze ist so geschrieben, dass man in die Geschichte eintauchen kann, sich aber die nötige Distanziertheit bewahren kann. Es ist eine trockene, beschreibende Sprache, die der Autor wählt, um die Szenarien zu schildern, die in ihrer Eindrücklichkeit eine unterm Strich surreale Welt beschreiben. Diese Welt kann nicht real sein, dafür ist die Gewaltorgie zu übersteigert.

Alles im Allem bleibt ein Buch übrig, das sich an die hartgesottenere Leserschaft wendet, dort aber sicherlich viele Freunde finden wird. Oder, um in der Sprache des Buchs zu bleiben: es ist schlicht und einfach abgefuckt.

Fazit: 2
Harter Thriller... man muss das Genre schon mögen, aber wenn, dann bekommt man genau das, was man haben möchte.

Bryan Smith zeigt das einzig echte Monster: den Menschen. Bryan Smith schlägt voll zu – unter die Gürtellinie!

Autor

Bryan Smith lebt in Tennessee/USA. Er ist Autor zahlreicher Horrorromane. Er schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller.

Inhalt

Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen.

Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen...

Meinung

Bereits auf den ersten Seiten wird klar, dass dieses Buch keine leichte Kost werden wird. Gewalt, Sex, manchmal auch (fast) gleichzeitig nehmen einen weiten Raum ein. Das Ganze erinnert an den Film „Natural Born Killers“, nur kommt dort auf der Leinwand viel weniger Sex vor, dafür werden im Buch mitunter sehr drastische Todesarten plastisch beschrieben. Eine Verfilmung von „Todesgeil“ würde „FSK 18“ nicht schaffen. Soviel zur Einstimmung.

Was Bryan Smith schildert, ist ein Rachefeldzug einer... nun, ja, nennen wir das „sexy Gothicgirl“ doch einfach so, wie sie sich darstellt, es ist der Rachefeldzug einer Schlampe. Mit größtmöglicher Rücksichtslosigkeit mordet (und vögelt) sie sich gewissenlos durch die Weltgeschichte, ohne, das auch nur ein einziges Mal von Moral, Reue oder etwas Ähnlichem auch nur ansatzweise die Rede wäre. Ihr männlicher Gegenpart im Buch, Rob, bleibt dagegen reichlich blass und überlässt dem „Girl“ viel Raum im Buch, den sie auch weidlich nutzt.

Parallel zu dieser, ähm, Lovestory -denn natürlich verlieben sich die beiden ineinander, auch wenn die Liebe einer mordenden Schlampe einen zweifelhaften Gewinn im Leben darstellt- entwickelt der Autor 2 weitere Handlungsstränge, die sich zu einem Netz aus Blut verweben. Die Story an sich sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen, denn manchmal stellt sich eine Situation anders dar, als sie es letztendlich ist, ich möchte hier aber nicht zuviel verraten. Die Auflösung auf dem Höhepunkt möge der Leser bitte selbst erleben.

Das Ganze ist so geschrieben, dass man in die Geschichte eintauchen kann, sich aber die nötige Distanziertheit bewahren kann. Es ist eine trockene, beschreibende Sprache, die der Autor wählt, um die Szenarien zu schildern, die in ihrer Eindrücklichkeit eine unterm Strich surreale Welt beschreiben. Diese Welt kann nicht real sein, dafür ist die Gewaltorgie zu übersteigert.

Alles im Allem bleibt ein Buch übrig, das sich an die hartgesottenere Leserschaft wendet, dort aber sicherlich viele Freunde finden wird. Oder, um in der Sprache des Buchs zu bleiben: es ist schlicht und einfach abgefuckt.

Fazit

Harter Thriller... man muss das Genre schon mögen, aber wenn, dann bekommt man genau das, was man haben möchte.

Weitere Informationen

  • Autor: Alpers, Hans-Joachim

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