Licht aus! (Laymon, Richard)

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laymon licht ausIn einem Horrorkino wollen die Zuschauer auf besodnere Art unterhalten werden. Doch niemand ahnt, dass die Darsteller keineswegs freiwillig mitspielen.

Zugleich versucht eine junge Schriftstellerin sich von ihrem Freund zu trennen. Seine Affäre scheint davon allerdings nicht begeistert. Es wird schwierig die reiche, traumhaft schöne und leidenschaftliche Frau bei Laune zu halten.

Klappe:
Als Brit in einem Kino den Film Schreck, der Vampir sieht, wundert sie sich: Die junge Frau, der man die Kehle durchschneidet, ist das nicht ihre Freundin Tina? Aber die ist doch keine Schauspielerin!

Brit ahnt noch nicht, dass auch sie bald die Hauptrolle in einem Film spielen wird – in Schreck, der Inquisitor …

Autor:
Geboren am 14. Januar 1947 in Chicago (Illinois) wuchs der US-amerikanische Autor Richard (Carl) Laymon in Kalifornien auf. An der Loyola Universität in Los Angeles schloss er mit dem Master in Literatur ab. Richard Laymon arbeitete unter anderem als Schullehrer und Bibliothekar, bevor er sich nach seinen ersten Romanerfolgen gänzlich dem Schreiben widmete. Als er es endlich geschafft hatte, mit seinen Romanen Berühmtheit zu erlangen, verstarb er am 14. Februar 2001 überraschend an einem Herzinfarkt. Richard Laymon beschäftigte sich nicht ausschließlich mit Horrorgeschichten, sondern auch mit  Western und Thriller.

Meinung:
Auf der Webseite des Autors steht: „Es befinden sich darunter auch Western und (Psycho-)Thriller. In vielen seiner Erzählungen gehören Sex und Gewalt dazu, die bisweilen auch ausschweifend beschrieben werden, um so manchen Leser zu schockieren.“ Bei kaum einem Autor würde ich diese Aussage so unterstützen wie bei Richard Laymon.

Es ist nichts Neues, dass seine Geschichten unkonventionell sind. Gerade bei seinem Roman Vampirjäger ist man durch den Titel auf´s Glatteis geführt worden. „Licht aus!“ ist da bereits zu Beginn deutlich. Allerdings verraten die zwei Worte nur einen Teil der Geschichte. Hauptsächlich handelt es sich um das Ende einer Beziehung und der Beginn einer Neuen. Aber nein, es ist kein Liebesroman. Stattdessen begibt man sich auf die Pfade von verwirrten und schrägen Figuren.

Ebenso im Mittelpunkt wie die skurrile Geschichte stehen Sex und Gewalt. Bereits in der ersten Szene geht es los. Sex und Gewalt wechseln sich ab und nur in der Mitte des Buches hat man etwas normales Leben und dann wieder in die schmutzige und gewissenlose Welt einer reichen Dame einzutauchen, die sehr genau weiß, wie sie ihre Männer zu lenken hat.

Auch wenn die Geschichte und auch die Art sie zu erzählen mit Sicherheit nicht jedem zusagt, ist das Buch äußerst kurzlebig. Der Schreibstil des Autors weiß wie immer zu fesseln. Allerdings muss man wirklich in der Stimmung sein um solch derbe Kost zu lesen. Was immer das auch heißen mag. Obwohl ich ein Freund von wenig beschönigende Stile und klaren Worten bin, war ich doch sehr überrascht, wie freizügig und doch kalt Richard Laymon zu schreiben vermag.

Fazit:
Sicherlich ein polarisierender Roman, der seine Zielgruppe sucht. Kalt, hart und manchmal unangenehm führt der Roman in die verrückten und verwirrten Geister von einigen seiner „Darsteller“.


Als Brit in einem Kino den Film Schreck, der Vampir sieht, wundert sie sich: Die junge Frau, der man die Kehle durchschneidet, ist das nicht ihre Freundin Tina? Aber die ist doch keine Schauspielerin!

Brit ahnt noch nicht, dass auch sie bald die Hauptrolle in einem Film spielen wird – in Schreck, der Inquisitor …

Autor:

Geboren am 14. Januar 1947 in Chicago (Illinois) wuchs der US-amerikanische Autor Richard (Carl) Laymon in Kalifornien auf. An der Loyola Universität in Los Angeles schloss er mit dem Master in Literatur ab. Richard Laymon arbeitete unter anderem als Schullehrer und Bibliothekar, bevor er sich nach seinen ersten Romanerfolgen gänzlich dem Schreiben widmete. Als er es endlich geschafft hatte, mit seinen Romanen Berühmtheit zu erlangen, verstarb er am 14. Februar 2001 überraschend an einem Herzinfarkt. Richard Laymon beschäftigte sich nicht ausschließlich mit Horrorgeschichten, sondern auch mit Western und Thriller.

Meinung:

Auf der Webseite des Autors steht: „Es befinden sich darunter auch Western und (Psycho-)Thriller. In vielen seiner Erzählungen gehören Sex und Gewalt dazu, die bisweilen auch ausschweifend beschrieben werden, um so manchen Leser zu schockieren.“ Bei kaum einem Autor würde ich diese Aussage so unterstützen wie bei Richard Laymon.

Es ist nichts Neues, dass seine Geschichten unkonventionell sind. Gerade bei seinem Roman Vampirjäger ist man durch den Titel auf´s Glatteis geführt worden. „Licht aus!“ ist da bereits zu Beginn deutlich. Allerdings verraten die zwei Worte nur einen Teil der Geschichte. Hauptsächlich handelt es sich um das Ende einer Beziehung und der Beginn einer Neuen. Aber nein, es ist kein Liebesroman. Stattdessen begibt man sich auf die Pfade von verwirrten und schrägen Figuren.

Ebenso im Mittelpunkt wie die skurrile Geschichte stehen Sex und Gewalt. Bereits in der ersten Szene geht es los. Sex und Gewalt wechseln sich ab und nur in der Mitte des Buches hat man etwas normales Leben und dann wieder in die schmutzige und gewissenlose Welt einer reichen Dame einzutauchen, die sehr genau weiß, wie sie ihre Männer zu lenken hat.

Auch wenn die Geschichte und auch die Art sie zu erzählen mit Sicherheit nicht jedem zusagt, ist das Buch äußerst kurzlebig. Der Schreibstil des Autors weiß wie immer zu fesseln. Allerdings muss man wirklich in der Stimmung sein um solch derbe Kost zu lesen. Was immer das auch heißen mag. Obwohl ich ein Freund von wenig beschönigende Stile und klaren Worten bin, war ich doch sehr überrascht, wie freizügig und doch kalt Richard Laymon zu schreiben vermag.

Fazit:

Sicherlich ein polarisierender Roman, der seine Zielgruppe sucht. Kalt, hart und manchmal unangenehm führt der Roman in die verrückten und verwirrten Geister von einigen seiner „Darsteller“.

Jolinar

Jolinar arbeitete vor helden.de bereits in unterschiedlichen Foren in der jeweiligen Redaktion. Von Christoph wurde sie dann für helden.de angeheuert, wo sie jetzt ein fester Bestandteil der Redaktion ist. Neben den Rezensionen schreibt sie auch Berichte zu den besuchten Conventions.

Mit Rollenspiele beschäftigt sie sich bereits seit 13 Jahren. Ihr hauptsächliches System ist DSA, aber auch mit Warhammer 40k und Shadowrun konnte sie bereits Erfahrungen sammeln.

Als eingefleischter Zombiefan sind Extreme in Romanen gerne gesehen. Horror, Urban Fantasy und skurriler Humor ist aber auch gerne gesehen.

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