Village

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Village PegasusDas Leben in diesem Dorf ist hart! Aber es bietet seinen Bewohnern viel Raum zur Entfaltung. Manch einer fühlt sich zum Glaubensbruder berufen. Ein anderer strebt eine Karriere in der Ratsstube an. Ein Dritter sucht sein Glück in der Ferne ...

Klappe:
Jeder von euch lenkt die Geschicke einer Familie und kann diese auf vielen Wegen zu Ruhm und Ehre führen. Doch eines solltet ihr nie vergessen: Die Zeit lässt sich nicht aufhalten, und mit ihr gehen die Menschen. Diejenigen, die nach ihrem Tod in der Dorfchronik verewigt werden, können den Ruhm eurer Familien mehren und euch dem Sieg ein ganzes Stück näher bringen ...
Village ist ein Spiel voller taktischer Herausforderungen. Ein pfiffiger Aktionsmechanismus sorgt dafür, dass die Spielzüge kurz und trotzdem voller kniffliger Entscheidungen bleiben. Besonders ist auch der Umgang mit dem Thema Tod. Als natürlicher Teil des Lebens ist er ein wiederkehrender Gast im Dorf und verlangt von euch vor allem eins: kluges Zeitmanagement.

Meinung:
Dieses Spiel durfte ich ja bereits auf der RPC in diesem Jahr testen. Von Pegasus-Spiele haben wir jetzt ein Rezensionsexemplar erhalten, sodass ich euch ein bisschen mehr erzählen kann.

Bevor man überhaupt anfängt irgendetwas zu lesen, heißt es erst einmal Plättchen herauslösen. Und davon gibt es viele – Getreide, Güter, Kunden usw.. Anschließend müssen die Spielfiguren beidseitig beklebt werden. Es vergeht also erst einmal jede Menge Zeit, bevor man loslegen kann. Ein Manko, das aber, wie ich bereits vorgreifen möchte, das einzige bleibt. Die Sachen wirken sehr stabil und sind liebevoll gestaltet. Sowohl das Spielfeld, als auch die einzelnen Plättchen.

Die Spielbeschreibung ist mit 12 Seiten sehr umfangreich, aber gut beschrieben, sodass das Spielprinzip recht schnell verstanden wird. Für die einzelnen Handlungsbereiche sind jeweils Farben festgelegt, die sowohl auf dem Spielfeld, als auch in der Beschreibung wiederzufinden sind. Bei Fragen ist die entsprechende Stelle in der Beschreibung deshalb schnell auszumachen.

Das Spiel selbst ist, wie bereits erwähnt, schnell verstanden. Zu viert dauert es ungefähr 2 Stunden. Es gibt viele Möglichkeiten, die nicht alle genutzt werden müssen, um zu gewinnen. Welches Risiko man wann eingeht, welche Rohstoffe wie erlangt werden und welche der eigenen Spielfiguren wann das zeitliche Segnen soll, muss gut bedacht werden. So wird „Village“ auch nach mehrmaligem Spielen sicher nicht langweilig. Beim ersten Mal ist das Gewinnen eher Glück, aber schnell sind verschiedene Strategien erdacht, die im Wettstreit zueinander stehen. Eine sehr gute Voraussetzung für gut angelegtes Geld – also lange Spielspaß.

Fazit: 2
Ein Spiel das wirklich lohnt und seine Auszeichnung zu Recht besitzt. Absolute Kaufempfehlung. Ein gut durchdachtes Spiel, das liebevoll gestaltet ist.

Letzte Änderung am Mittwoch, 08 August 2012 15:10
Jolinar

Jolinar arbeitete vor helden.de bereits in unterschiedlichen Foren in der jeweiligen Redaktion. Von Christoph wurde sie dann für helden.de angeheuert, wo sie jetzt ein fester Bestandteil der Redaktion ist. Neben den Rezensionen schreibt sie auch Berichte zu den besuchten Conventions.

Mit Rollenspiele beschäftigt sie sich bereits seit 13 Jahren. Ihr hauptsächliches System ist DSA, aber auch mit Warhammer 40k und Shadowrun konnte sie bereits Erfahrungen sammeln.

Als eingefleischter Zombiefan sind Extreme in Romanen gerne gesehen. Horror, Urban Fantasy und skurriler Humor ist aber auch gerne gesehen.

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