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JasonStathamSAFEEin neuer Streifen mit Jason Statham. In diesem Actionfilm beschützt er ein kleines, japanisches Mädchen vor zwei Mafiaringen und bringt das Unterweltleben in der Stadt ziemlich durcheinander.

Klappe:
Beide glauben sie, von allen verlassen worden zu sein. Mei, die von den Triaden entführte, wegen ihres Supergedächtnisses als lebender Speicher wichtiger Daten eingesetzte zehnjährige Chinesin, wie auch Martial-Arts-Fighter Luke, der sich für die Ermordung seiner Frau verantwortlich fühlt und an Selbstmord denkt. Doch als Mei ihren Entführern entkommen und in einen New Yorker U-Bahnhof flüchten kann, wird sie von Luke entdeckt und fortan mit Härte und Entschlossenheit vor russischen und chinesischen Gangstern beschützt.
 
Meinung:
Irgendwie nichts Neues, oder? So liest sich die Beschreibung und genauso ist es auch. Jason Statham in altbekannter Rolle. Macht er sich halt mal wieder auf um jemanden zu beschützen, obwohl ihm das doch nur Ärger bringt. Er ist der Antiheld, bzw. der Held, der nach seinem Höhenflug auf den Boden der Tatsachen zurück geholt wurde und jetzt noch ein paar auf´s Maul bekommt. Dieses Mal sind es eben Chinesen- und Russenmafiosi,  die es wagen, dem heldenhaften Antihelden in die Quere zu kommen.
 
Dieses ständig gleiche Schema-F könnte man noch ertragen, wenn der Film zumindest sein Versprechen halten würde, eine Menge Action zu bieten. Zwar gibt es massig Kampfszenen, aber die Kameraführung ist dermaßen unterirdisch, dass man nicht einmal an ihnen Gefallen finden kann. Man erkennt nichts, außer verschwommener  Bilder.
 
Spannung? Was ist das? Da von Anfang an klar ist, wie der Film ausgeht, keine liebenswerten Charaktere auftauchen, die verloren gehen könnten und nichts als ein stures vorwärtslaufen zu sehen ist, kommt nicht der Hauch  von  Spannung auf. Keine Facetten, keine interessanten Dialoge – nichts! Wie schon gesagt, das Einzige womit der Film punkten könnte ist mies umgesetzt.
 
Was soll ich über die Schauspieler sagen? Am Besten auch nichts, da ihr Können in dem tunnelgrabenden Elend von Film untergeht.
 
Fazit: 6
Dieser Film eignet sich nicht einmal für den verregnetsten, düstersten und unangenehmsten Tag. Langeweile pur und nicht einmal die versprochene Action kann er bieten.

Letzte Änderung am Sonntag, 17 Juni 2012 13:27
Jolinar

Jolinar arbeitete vor helden.de bereits in unterschiedlichen Foren in der jeweiligen Redaktion. Von Christoph wurde sie dann für helden.de angeheuert, wo sie jetzt ein fester Bestandteil der Redaktion ist. Neben den Rezensionen schreibt sie auch Berichte zu den besuchten Conventions.

Mit Rollenspiele beschäftigt sie sich bereits seit 13 Jahren. Ihr hauptsächliches System ist DSA, aber auch mit Warhammer 40k und Shadowrun konnte sie bereits Erfahrungen sammeln.

Als eingefleischter Zombiefan sind Extreme in Romanen gerne gesehen. Horror, Urban Fantasy und skurriler Humor ist aber auch gerne gesehen.

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