Krieg der Heiler (Hardy, Janice)

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Krieg der heilerHeilen ist eine Gabe. Und eine Waffe im Kampf um die Freiheit. Nya besitzt ein besonderes Talent: Sie kann Menschen den Schmerz nehmen und diesen auf andere übertragen. Darum versucht der tyrannische Herzog von Baseer, ihrer habhaft zu werden, um sie für seine finsteren Zwecke zu benutzen.

Klappe:
Nya besitzt ein besonderes Talent: Sie kann Menschen den Schmerz nehmen und diesen auf andere übertragen. Darum versucht der tyrannische Herzog von Baseer, ihrer habhaft zu werden, um sie für seine finsteren Zwecke zu benutzen.
Um ihre Schwester, ihre Familie und ihr Volk zu schützen, muss Nya den Plänen des Herzogs immer einen Schritt vorausbleiben. Und sie muss sich entscheiden, welche Rolle sie in diesem Konflikt spielen will: Ist sie nur Symbol des Widerstands, oder ist sie bereit, das Heer der Rebellen in den Kampf zu führen?

Autor:
„Die Heilerin“, der erste Teil der Heilerkriege-Trilogie, war auch der Debütroman von der amerikanischen Autorin Janice Hardy. Letztes Jahr erschien „Das Blaue Feuer“. Mit „Krieg der Heiler“ wird die Trilogie abgeschlossen. Bisher gibt es außer den drei Bänden noch keine weitern Romane der Autorin. Eine Geschichte, „Man`s best Enemy“, von Hardy erschien noch in der Anthologie „Eight against Reality“.

Meinung:
Nya konnte aus Baseer fliehen, musste aber wiederum ihre Schwester zurücklassen. Zumindest für kurze Zeit kann sie sich erholen und neue Kraft schöpfen. Allerdings ist mit dem Entwischen aus der Falle des Herzogs der Kampf noch lange nicht vorbei, er hat gerade erst begonnen. Der Herzog zieht mit seinen besten Kriegern, den Unsterblichen, gegen Nyas Heimatstadt. Innerhalb kürzester Zeit geht es für alle nur noch um das nackte Überleben, so dass auch alte Feinde beginnen, sich zusammen zu schließen. Denn sonst ist alles verloren.

Der letzte Band schließt wieder nahtlos an den vorherigen Roman an. Insgesamt umfasst die Trilogie eine relativ kurze Zeit von wenigen Monaten. Diese kurze Zeitspanne sorgt für viel Spannung im Buch, da keine Notwendigkeit besteht,  lange Zwischenphasen überbrücken zu müssen. Dies führt zu einer sehr kurzweiligen Geschichte, ohne Längen oder langweiligen Passagen.

Die Charaktere entwickeln sich auch in diesem Band passend zu ihren Fähigkeiten und Kenntnissen weiter. Der eine oder andere tritt leider etwas in den Hintergrund oder verschwindet ganz von der Bildfläche, was etwas schade ist. Neue Charaktere gibt es nicht, zumindest nicht im Bereich der wichtigen Personen. Diese wurden in den letzten beiden Bänden aufgebaut und erhalten zum Großteil einen würdigen und passenden Abschluss.

Auch die Geschichte wird endgültig abgeschlossen. Es bleiben keine Fragen offen, jeder Handlungsstrang wird zu einem passenden Ende geführt. Vieles davon war nicht unbedingt überraschend, aber bis zu einem gewissen Grad stört dies nicht wirklich. Es ist sogar besser, als der Versuch, mit an den Haaren herbeigezogenen Geschichten, künstlich Spannung zu erreichen, was oft in Büchern passiert. Etwas mehr Unvorhersehbares hätte aber auch nicht geschadet. Trotzdem war das Lesen dieses Buches wieder spannend und schön.

Fazit:3
Das Buch ist ein guter Abschluss für die Trilogie. An manchen Stellen hätte etwas mehr Überraschung gut getan, aber dennoch war es ein gutes Buch, das man gerne öfter liest. Das faszinierendste an der ganzen Geschichte ist die Art des Heilens. An dieser Ausarbeitung erkennt man das starke Interesse der Autorin an der „dunklen Seite der Heilung“, wie sie sie selbst nennt. Man kann auf jeden Fall weitere gute Bücher dieser Autorin erwarten, wenn das Niveau dieser drei Romane auch weiterhin gehalten wird.

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