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Dieses Jahr hat es mich erneut auf die RPC verschlagen. Nach fünf Stunden Fahrt ging es direkt zur Messe. Dem großen Ansturm, den man bereits auf einigen Fotos auf Internetplattformen gesehen hat, sind wir zum Glück entkommen. Gegen halb zwölf hatte sich die Menschenmenge schon wieder einigermaßen aufgelöst.

Bisher fand die RPC in einer großen Halle statt. Der großen Nachfrage ist man offenbar entgegen gekommen und ist nun auf zwei Hallen ausgewichen. Damit war für die Besucher und auch für die Aussteller mehr Platz vorhanden. Während sich in der einen Halle vor allem Künstler, LARP-Projekte und Cosplay befanden, tummelten sich in der anderen Halle die Verlage, wobei sich Maskworld jedoch ebenfalls in der zweiten Halle befand.

Die Verlage hatten sich für die Vorstellung der Spiele dieses Jahr bei weitem mehr Platz gegönnt. Besonders Ulisses-Spiele hatte sich vergrößert, was bei den angekündigten Neuerungen nicht verwunderlich war.

Anders als in den Jahren zuvor, befanden sich die Shops nicht an einem gesammelten Platz. Einige waren in einem engen Kreis zusammengefasst, wobei die Grenzen der Shops nicht immer ganz eindeutig waren. Auch wenn in Sachen Kleidung, LARP-Waffen und sonstiger Ausrüstung einiges geboten war, so fehlte doch das Besondere. Im Prinzip wurden bekannte Sachen angeboten, die man so auch sehr leicht im Internet findet oder bereits mehrfach irgendwo gesehen hat. Gerade auf einer so großen Messe wie der RPC erhofft man sich, Herausragendes zu entdecken. Dieser „Wow-Effekt“ hat dieses Jahr leider gefehlt.

Im Außenbereich fand man den Löwenanteil der kulinarischen Stände, sowie die Bühne. Met in allen möglichen Variationen, einige klassische Rüstungen und Kleider und natürlich Schminke. Einiges davon war im Innenbereich ebenfalls zu finden. Außerdem konnte man ebenfalls einige nette Spielereien finden, wie z.B. das Death Note oder wunderbar verzierte Notizbücher. Wenn man also nicht unbedingt etwas Spezielles suchte, konnte man LARP und Fanartikel vor dem Kaufen ansehen.

Nach der ersten Runde in den Künstler- und Cosplaybereich, entdeckte ich die Workshopräume. Wie bereits vor zwei Jahren waren sie nur schlecht gegen den Lärm von draußen geschützt. Einige Larp-Vereine und Musikgruppen machten den Zuhörern der Workshops und auch der Lesungen das Leben schwer. Hier besteht ein dringender Verbesserungsbedarf bei den kommenden Veranstaltungen.

Das Gelände war dermaßen groß, dass mit einer gedrehten Runde keine Chance bestand, sich einen Überblick zu verschaffen. Also erst mal hinsetzen und ein Spiel spielen. Zu Anfang wollten wir es dann gleich mal anspruchsvoll halten. Die Supporterin verglich das Spiel passenderweise mit „Risiko“. Und ja, wir brauchten mindestens 5 Sekunden, bis wir es bis ins Detail verstanden hatten. Naja, also anspruchsvoll war es nicht, aber sehr lustig. Bei „Fun Farm – ab in den Stall“ handelt es sich um ein Spiel für Kinder (und Junggebliebene) ab 6 Jahre. Wer noch ein wenig Kindskopf geblieben ist, wird seinen Spaß daran haben… und weil ich so erwachsen bin, blieb das Spiel im Regal. Ich kaufte es erst am nächsten Tag.

Ulisses-Spiele hielt die meisten seiner Workshops am Stand ab. Es hätte zwar ein paar interessante Runden gegeben, aber bei dem Geräuschpegel im Hintergrund hielt ich mich nur an einen Workshop in den vorgesehenen Räumen. Den meisten DSAlern wird schon bekannt sein, dass sich DSA5 im Betatest befindet. Vieles vom Gesagten war schon im Voraus bekannt. Die Fangemeinde soll stark mit einbezogen werden und über Feedbackbögen Rückmeldung geben. Einige oft kritisierte Punkte sind bereits aufgegriffen worden. Hauptsächlich soll das Regelwerk vereinfacht und die Ausnahme, der Ausnahme gestrichen worden sein. Bereits bei dem Workshop wurde von sogenannten „Zaubertricks“ gesprochen. Später stellte sich heraus, dass es Magiern nun tatsächlich möglich sein soll, eine Kerze anzuzünden ohne Angst haben zu müssen, dass sie die ganze Bude abfackeln. Allerdings bleibt auch vieles beim Alten. Das 3 20er – System, Lebenspunkte und die Trennung von AsP und LeP bleiben gleich. Eine genauere Rezension wird es dazu aber noch geben. Beim drüber fliegen wirkt das neue Regelwerk an sich positiv.

Natürlich erkundigte ich mich auch zur angekündigten deutschen Neuauflage von Earthdawn bei Ulisses-Spiele. Leider gibt es noch nicht viele Informationen. Es soll das 5. Regelwerk veröffentlich werden, das allerdings noch nicht mal in der Originalsprache erschienen ist. Sehr groß wurde der Herbst für eine Publikation angepeilt. Aber das hängt alles noch von der Originalversion ab. Also abwarten und hoffen, dass man bald mehr erfährt.

Auch der auf der RPC sehr versteckte Uhrwerk-Verlag zeigte eine Neuheit: Splittermond. Das Regelwerk ist zwar noch nicht veröffentlicht, aber die Weltbeschreibung konnte bereits erstanden werden. Der Workshop gab bereits einiges preis. So soll das Regelwerk im Juni erscheinen und einiges Material per Online-Download zur Verfügung stehen. Für viele Rollenspieler erfreulich dürfte sein, dass es weiße Flecken auf der Karte geben wird, die von der Redaktion nicht berührt werden. Dort haben Gruppen und deren Spielleiter freie Hand die Welt selbst zu gestalten. Die Community soll in den restlichen Gebieten stark einbezogen werden.

Die Welt soll sehr an das europäische Mittelalter angelehnt sein. Manche Kulturen zeigen auch asiatische Züge. Doch die Autoren lassen sich die Freiheit, in Details stark vom Irdischen abzuweichen. Auch wenn es Technik geben soll, so werden Steampunkelemente keinen Platz in der Welt finden. An spielbaren Charakteren soll es Menschen, Alben, Zwerge, Gnome und Varge geben. Besonders auf Letztere bin ich äußerst gespannt. Auch das Magiesystem dürfte interessant werden, da jeder Magie wirken können wird. Die Weltenbeschreibung habe ich zu Rezensionszwecken hier. Ich bin gespannt und werde dazu natürlich eine Rezension as soon as possible veröffentlichen.

13Mann setzt auf seine altbewährten Systeme, allen voran Traveller. Die Romane Macht & Ruhm, Stolperfalle und Der Schmuggler von Delebuan wurden zur RPC veröffetlicht. Zusätzlich bietet der Verlag das Traveller Starter Paket auf Englisch und als PDF an und bezieht die Fangemeinde bei der Ausarbeitung stark mit ein. Das kleine Traveller Grundregelwerk werde ich in Kürze lesen und natürlich auf helden.de rezensieren. Veröffentlichungen zu Aborea wird es auch weiterhin großteils im Internet geben. Bis auf die Box und einzelne Produkte gibt es dazu keine Hardware. Pünktlich zur RPC erschien ein weiterer Kampagnenband von Heredium: „Operation Eurystheus“.

Am Stand von Pegasus-Spiele sah ich mir zwei Spiele genauer an. Vampir-MauMau ist ein recht witziges Spiel, das das altbekannte Kartenspiel frischen Wind gibt. Zusätzlich gibt es ein paar neue Regeln, die zwar nicht unbedingt notwendig sind, aber Platz für witzige Bilder bieten, da man Charaktere als Spieler verkörpert. Gewisse Ähnlichkeiten zu Fernseh-Vampiren (alt und neu) dürften dabei durchaus gewollt sein. Anschließend versuchten wir uns an Ascension: Chronicle of the Godslayer. Dabei handelt es sich um recht kurzweiliges Strategiespiel, das man durchaus mit Deckbuilding-Spielen vergleichen kann.

Es gab natürlich noch tolle Gespräche, nette Leute, leckeren Met und Likör und viele Eindrücke, die man hier gar nicht alle aufzählen kann. Die Kostüme waren grandios, ebenso wie das aufwendige Make up. Ein paar Bilder habe ich natürlich ebenfalls mitgebracht. Viel Spaß!

 

Some Pics:

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Auch die kleinen Gäste hatten ihren Spaß. Es war die perfekte Gelegenheit seinen inneren Minion heraus zu holen. Wie passend, dass es einen ganzen Stand gab, an dem neben Minions viele bekannte Filmfiguren auf Shirts und als Stofftiere angeboten wurden.

 

 

 

 

 

 

 

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Endzeit-LARP! Ich habe das Gefühl, dass dieses Genre nach dem klassischen Fantasy mittlerweile mit am populärsten ist. Zumindest hört man immer mehr darüber sprechen und von Erlebnissen erzählen.

 

 

 

 

 

 

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Manche Künstler schminkten nicht nur die Damen und Herren, die Werbung für bestimmte Aussteller machten. Auch Gäste kamen manchmal in den Genuss eines ausgefallenen Make-Ups

 

 

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Den Joker sah man in diesem Jahr ausgesprochen oft auf der RPC. Hier in Fantasy-Begleitung.

 

 

 

 

 

 

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Sehr cool! Metallwürfelt mit Musterung. Die meisten werden Metallwürfel aus dem Rollenspielladen kennen. Aber diese hier haben zusätzlich eine tolle Musterung. Preislich natürlich Oberklasse, aber dafür sind sie styllisch wie kaum irgendwelche Würfel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich muss mich outen: Ich habe keine Ahnung, was diese beiden darstellen. Ich bringe sie zwar irgendwie mit Warhammer 40k in Verbindung, aber ihr dürft mich gerne verbessern! Fotografieren musste ich sie, denn sie sehen einfach klasse aus!

 

 

 

 

 

 

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Ein kleiner Schnappschuss eines Workshops. Hier von Ulisses-Spiele zur neuen Beta. Oben sieht man das größte Defizit, neben den dünnen Regipswänden: Viel Raum für viel Schall von außen...

 

 

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Ein unglaublich tolles Kostüm bei Erdenstern entdeckt. Wow!

 

 

 

 

 

 

 

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Im Bericht habe ich es schon geschrieben: Tolle Notizbücher mit Ledereinband. Für den Gelehrten von Welt ein Muss.

 

 

 

 

 

 

Freitag, 30 Mai 2014 00:00
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 Packshot ExpConquistador 3D

bitComposer Games lässt eine interessante Mischung aus rundenbasierender Strategie und Rollenspiel auf uns los. Besonders bemerkenswert das originelle Setting, das sich deutlich von anderen ähnlich gelagerten Titeln abhebt. Diese Mal kann die neue Welt erobert werden. Weil sich das ganze wirklich gut anhört und das englische Original auch sehr gut bewertet ist, verlosen wir gemeinsam mit bitComposer Games das Spiel, und zwar gleich 5 Mal.

Mittwoch, 09 Oktober 2013 17:47
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Neulich, aus meiner DVD-Sammlung...

Oder: was Frühlingsgefühle anrichten.

Montag, 08 Juli 2013 00:00
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AAS6In düsteren Prophezeiungen, alten Ammenmärchen und phantasievollen Legenden aus den Magierkriegen wird viel von Efferds Zorn, Praios Strafe oder Ingerimms Wüten erzählt, doch es gibt kaum ein Abenteurer, der selbst in den Fluten drohte umzukommen, von der Dürre gestraft wurde oder Schutz vor einem Erdbeben suchen musste.

Samstag, 20 April 2013 13:46
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shadowrun5

Der 21. Dezember bringt nicht das Ende der Welt – sondern mehr Shadowrun als je zuvor. Zumindest in den nächsten zwölf Monaten. Neben einer Menge an Novitäten und neuen Projekten, auf die wir unten näher eingehen möchten, steht das kommende Jahr bei Pegasus vor allem unter einem Thema:

SHADOWRUN: DIE 5. EDITION

Freitag, 21 Dezember 2012 15:17
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Die diesjährige RatCon sollte etwas Besonderes werden. Nach schwindenden Besucherzahlen und Beschwerden über die unschöne Örtlichkeit, sollte dieses Jahr alles besser werden. Nicht mehr im Fritz-Henßler-Haus, sondern dieses Mal hat sich Ulisses-Spiele in Unna einquartiert.
Nach sechsstündiger Fahrt hatten wir aber ehrlicherweise kein Auge für das Gebäude, sondern beschäftigten uns vor allem mit dem Zeltaufbau. Es waren überraschend wenige Zelte auf dem kleinen Vorplatz. Aber das hieß mehr Platz für uns. Nach einem Blick auf die Uhr stellten wir nach dem Zeltaufbau fest, dass wir leider zu spät für die MPA und Alveraniars Runden waren. Also beschäftigten wir uns nach einer kurzen Orientierungsrunde mit etwas anderem: Schicksalspfade.

Tabletop ist ja nicht unbedingt meine Welt. Aber wenn man schon mal die Möglichkeit hat zu testen, dann lasse ich mir das natürlich nicht entgehen. Noch nicht alle Figuren waren farbig angepinselt, aber beim Spielen hat es nicht gestört. Spieler, die sich ausgiebiger mit dem Thema beschäftigen, dürfte es weit leichter fallen als mir, in das Spiel hinein zu kommen. Die Regeln sind nicht sonderlich schwer, doch ein Newbie muss doch etwas öfter nachfragen. Dennoch – Tabletop ist nicht meine Welt. Ich kann es mir gut vorstellen am P&P Tisch Kämpfe damit abzuwickeln, aber ich werde sicher keine Tabletoperin. Wir versuchten Nachrichten von einem Boten zu erhalten und die gegnerische Partei, die natürlich ebenfalls Interesse daran hatte, auzuschalten. Dafür standen uns sowohl profane Waffen, als auch Magie zur Verfügung. Natürlich wird fleißig gewürfelt, aber es artet nicht aus. Ich hoffe, dass mit dem Spiel mehr als die paar Figuren und Archetypen zur Verfügung stehen. Man wird sehen. Sofern wir irgendwann in unserer Runde Kämpfe mit Figürchen bestreiten werden, schreibe ich natürlich erneut darüber.

Früher als üblich auf einer Con, zogen wir uns ins Zelt zurück. Mit Ohrstöpseln konnte ich auch gut schlafen... so lange, bis ich die fehlende Luft in meiner Matratze bemerkte. Nach zweimaligem, nächtlichen aufpumpen konnte ich mich mehr oder weniger ausgeruht an den ersten, richtigen Contag machen. Die Duschen waren im Vergleich zu den vergangenen Jahren klasse. Auch wenn ich das nicht vorhanden sein der Spiegel als Fehlplanung betrachte.
Während des Frühstücks und nach dem schlechten Würfeln für die DSA Runden, hörte ich bereits von einem negativen Seufzer in einem Workshop. Der lang erwartete DSA Geheimband „Elementare Gewalten“ enthält einen diskussionswürdigen Vorteil. Dschinngeboren. Stimmen wie „Gibt es dann irgendwann auch Tieflinge?“ und „Das ist doch nicht mehr DSA“ bzw. „Low Fantasy!“ hat man hier und da gehört. Darüber konnte auch die Luxusausgabe, die nur auf der RatCon zu erstehen war, nicht helfen. Ein schlechter Start. Auch jetzt ließt man in Foren von schlechtem Balancing und massiven Regelfehlern.

Wie zu erwarten war, konnte ich bei keiner der offiziellen Runden mitspielen. Also ab zu einem Workshop. Unter „Sturmgeboren“ konnte ich mir nicht viel vorstellen, allerdings weckte die kurze Beschreibung Interesse. Es handelt sich dabei um einen Kampagnenband in dem die Helden dabei helfen, ein unbewohntes Gebiet zu erschließen und dort ein Dorf zu errichten. In mehreren Abenteuern helfen sie, den Bereich zu säubern, die Arbeit der Dörfler zu schützen und ein aufkommendes Übel zurückzuschlagen. Im Mittelpunkt steht der Aufbau des Dorfes: Wie lange dauert das Bauen eines Hauses, brauche ich ein Palisade, wer weist die Dorfbewohner ein? Und vor allem: Welche Konsequenzen hat der zeitliche Verlauf meiner Planung in Bezug auf die Gefahren der Umgebung? Ein interessantes Konzept, das vor allem Einsteigerhelden (nicht nur Einsteigerspieler) ansprechen soll.

Danach sah ich mich ein wenig bei den Ständen um. Vor der Tür hatte ich am Freitag ein Auto vom Heidelberger Spieleverlag gesehen. Drinnen sah ich davon aber nichts. Dafür gab es einen sehr großen Raum für Pegasus-Spiele. Allerdings war es dort die meiste Zeit ziemlich leer. Das lag weniger an der Anzahl der Besucher und Tische, als viel mehr an zu wenigen Supportern. Im oberen Stockwerk befanden sich sowohl die Alveraniarsrunden, als auch unterschiedliche Verkaufsstände, Künstler und natürlich der große Tabletopraum.  Auf dem Außengelände waren der Grillstand, der im Gegensatz zum Kaffee sehr kostengünstig Grillgut anbot, als auch ein Stand mit Gewandung und – natürlich – Met untergebracht.

Am Nachmittag hatte sich am Meetingpoint ganz still und heimlich ein kleiner Workshop eingefunden, an dem ich mein Autorendebüt geben durfte. Allerdings hörten wir überwiegende zu, was die Anwesenden so an Ideen und Wünsche zum Hexenband vorbrachten. Nicole und Melanie haben auch schon fleißig mitgeschrieben. Auch wenn wir einige Ideen sicher diskutieren werden, ist aber bereits deutlich geworden, dass wir nicht alle Wünsche erfüllen können. Dafür gehen die Vorstellungen der Spieler teilweise zu stark auseinander.

Die Zeit bis zur Gala am Abend überbrückte ich mit einem netten kleinen Spielchen beim Pegasus-Spiele Support. Bei Illuminati versuchte jeder von uns vier Spielern die Weltherrschaft an sich zu reißen. Durch Kämpfe und Intrigen versucht man weitere Organisationen für sich zu gewinnen, zu übernehmen oder sogar zu zerstören. Als Cthulhu-Verschwörer bin ich natürlich bei letzterem Geblieben. Es ist nachvollziehbar, warum dieses Spiel bereits einige Preise erhalten hat. Es hat Spaß gemacht, ist aber nicht sonderlich schwer und hat dennoch einiges in Sachen Strategie zu bieten. Obwohl ich von den meisten Kartenspielen nicht begeistert bin, hat mir dieses doch ausgesprochen gut gefallen! Vielen Dank an dieser Stelle an die Mitspieler, die sich von mir für eine kleine Partie haben überreden lassen.

Gegen Abend rückte dann die Zeit für die angekündigte Gala näher. Unsere fünf Gewinner des Abenteuerwettbewerbes „Auf Aves Spuren“ hatten wir vorher bereits informiert, dass sie kostenfrei auf das RatCon-Gelände durften. Nachdem André Wiesler eine kurze Einleitung sprach, waren wir bereits an der Reihe und kürten die fünf Gewinner, von denen vier Vertreter anwesend waren. Zusätzlich zu den ausgeschriebenen Preisen, konnten wir auch für die 2. und 3. Platzierten noch jeweils Gutscheine ergattern, sodass am Ende der 1. Platz einen 100 EUR Gutschein erhielt, der 2. Platz einen 60 EUR und der 3. Platz einen 40 EUR Gutschein. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. Die Abenteuer sind auf unserer Homepage ja bereits online.

Da ich bisher noch immer nicht DSA gespielt habe und mein Vorhaben an einer Deathwatch-Promorunde an der fehlenden Anwesenheit von offiziellen Leitern scheiterte, konnte ich Björn Hinrichs überreden zu leiten. Zusammen mit Freunden aus meiner Heimrunde und zwei netten DSAlern hatten wir einen schönen Fluff-Abend an dem wir auch ein kleines Problemchen lösen durften. Zum Glück waren sich alle 5 Spieler und der Spielleiter einig: Fluff ist wichtiger als Plot, zumindest dann, wenn jeder seine Rolle spielt.

So ging es in dieser Nacht/Morgen erst sehr spät ins Zelt und ich musste nur einmal die Matratze neu aufpumpen. Den nächsten Morgen bezeichne ich (wie schon so manch anderer Conmorgen) liebevoll als „total desaster“. Ein erneuter Versuch bei den Alveraniarsrunden mit 20-20-18 vermasselte mir erneut das Mitspielen. Tja, damit war klar, dass ich auch an diesem Tag kein offizielles Abenteuer spielen durfte. So besuchte ich eine Informationsveranstaltung zu Space:1889. Viele ältere Hasen dürfte es kennen. Ich habe nur den Namen häufiger gelesen und wusste sonst nichts. Es erinnert ein wenig an "John Carter", scheint aber mehr noch auf dem damaligen Wissen aufzubauen. Ganz frech habe ich mich nach einem Rezensionsexemplar erkdundigt und eines erhalten. Ich kann euch also bald mehr darüber berichten.
Der Workshop war vorbei und ich stand noch immer ohne RPG-Runde da. Aber bei so vielen Angeobten war es nicht schwer eine zu finden. Doch wie es so oft auf Conventions der Fall ist, muss nicht jede Art zu spielen und zu meistern der eigenen entsprechen. Deshalb verabschiedete ich mich frühzeitig und suchte mir für die letzten Stunden noch ein andere Partie. Man mag es kaum glauben, aber es fanden sich tatsächlich nicht genügend Spieler ein! Eine kurze Runde über das Gelände verschaffte Abhilfe und so spielten wir in einer kleinen, gemütlichen Runde erneut ein Fluffabenteuer. Ein Kurzabenteuer ganz nach meinem Geschmack: nur wenig Magie, es steckt nicht überall ein Dämon oder finsterer Magier dahinter und das Zusammenspiel der Helden stand im Mittelpunkt.

Und dann war die Convention auch schon wieder vorbei. Wir verabschiedeten uns von alten und neuen Bekannten und machten uns auf den Heimweg. Die Con war dieses Mal auch ohne offizielles Abenteuer für mich ein großer Spaß, der nicht durch eine schlechte Umgebung gemindert wurde. Mal sehen, ob künftig dann auch wieder mehr Besucher kommen.

Montag, 10 September 2012 00:00
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Am Samstag zur Ulisses-Spiele Gala gaben die Jurymitglieder die ersten fünf Plätze des Abenteuerwettbewerbes bekannt.

Mittwoch, 15 August 2012 14:52
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satinavs kettenAb morgen dem 22. Juni ist es Verfügbar, das  Adventure welches in Aventurien spielt.Zur Feier dessen verlosen wir dreimal die limitierte Erstauflage inklusive Soundtrack und Lösungshilfe.

Montag, 25 Juni 2012 15:01
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Hier kommen die 17 Einsendungen zum 5. Abenteuerwettbewerb "Auf Aves Spuren" mit einer ersten geografischen Einordnung. Zwei Abenteuer fallen dabei schon beim oberflächlisten Überfliegen aus der Reihe, denn wir haben unter den Einsendungen auch ein Soloabenteuer und ein Multiparalleles Abenteuer.


01.) Jagdfieber von René Schaal spielt im nördlichen Bornland
02.) Tyrakos´stiller Schrei von Eric Pelzer ist angesiedelt auf den Zyklopeninseln
03.) Sein und Schein von Arved Jacobs und Sebastian Wagner spielt im freien und besetzten Tobrien
04.) Nach Bornwälder Tradition von Annette Juretzki und Frederik Bartels-Juretzki, der Name ist Programm
05.) Von Eichwasser von Simon Berthold, ein Soloabenteuer in Nostria
06.) Ein Bund zu Borons Gnaden von Alexander Fies hat seinen Schauplatz in Garetien
07.) Die Fehde am Weidensee von Klaus Heckmann, ein Multiparalleles Abenteuer in der Wildermark
08.) Der schwarze Ritter von Alexander Jakob bittet im Nordwesten des Mittelreichs nahe Nostria/Andergast zur Turnei
09.) Der Tod des Burgherrn von Markus Weisenhorn, Abenteuer in Nostergast, Garetien oder Bornland
10.) Sonnenschein von Hannes Ohrlinger, steht über Engasal
11.) Negomir von Christoph Vogelsang spielt in Weiden
12.) Spectaculum von Gudrun Schürer findet in Angbar statt.
13.) Ein Held zu sein von Alexander Schmidt und Björn Keßler fällt in den Nordmarken manchmal schwer
14.) Schwert oder Liebe von Christian Nehling und Alexander Jarke heißt in Sewerien im Bornland
15.) Aus roter Erde von Marc-André Karpienski, Markus Lütkemeyer und Kai Plath scheint etwas in Garetien zu sein
16.) Kavaliere und Cavallieri von Lara Kobilke tummeln sich im Yaquirbruch im Horasreich
17.) Das Licht des Morgens von Christopher Jakob und Benjamin Joneleit ist bereits im Kosch zu sehen

Vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen, mit dieser Zahl sind wir recht zufrieden.
Jetzt freuen wir uns in der Jury auf den Lesestoff und in ein paar Wochen, wenn wir mehr als nur einen oberflächlichlien Eindruck vermitteln können, werden wir Euch die Zeit bis zur Preisverleihung mit ein paar Details und Previews auf die Einsendungen vertreiben.

Montag, 18 Juni 2012 00:00
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fantasy-vs-Manga2Ende der Fantasy Ära – Beginn der Manga Epoche?
Die Welt der kostenlosen Online Rollenspiele befindet sich im Wandel. Finde herraus, was zu Dir passt! Fantasy oder Manga?

Donnerstag, 24 Mai 2012 17:27
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