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Klappe: Der junge Römer Caius reist auf Wunsch von Kaiser Augustus zum Heer des Statthalters Publius Quinctilius Varus nach Germanien. Dabei kommt er hinter ein ungeheuerliches Geheimnis: Varus hat etwas im Gepäck, das das Imperium in seinen Grundfesten erschüttern könnte. Als das Heer trotz eindringlicher Warnungen aufbricht, um einen angeblichen Aufstand abtrünniger Stämme niederzuschlagen, nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Drei Legionen sind plötzlich von Feinden umgeben, ein Entkommen scheint unmöglich. In höchster Not weiht der Statthalter Caius in sein Geheimnis ein und vertraut ihm einen schweren Zedernholzkasten an, der auf keinen Fall in die falschen Hände geraten darf ... Über den Autor |
„Signum – Die verratenen Adler“ von Michael Römling, erschienen beim Coppenrath-Verlag beschreibt die Erlebnisse eines 15jährigen Römers in Germanien des Jahres 9 n. Chr. im Gefolge des Varus, bei der er einer Verschwörung auf die Spur kommt, und die Schlacht am Teutoburger Wald mit erlebt.
Der 15Jährige Caius soll mit seinem Vater im Auftrage des Augustus nach Germanien reisen, und Varus auf die Finger schauen. Da sein Vater kurz vor der Abreise einen Schlaganfall erleidet, reist Caius alleine, nur in Begleitung eines gleichaltrigen Freundes, der für seinen Vater eine Mine in Germanien besuchen soll. Bei ihrer Reise zur Armee von Varus, dem Statthalter des Augustus in Germanien, kommen sie einer Verschwörung auf die Spur, die den Kaiser sein Ansehen kosten könnte.
Der Roman beschreibt eingebettet in die Reise des Caius die beiden Kulturen, die am Rhein aufeinander treffen, sowie der Umgang der Kulturen miteinander.
Darin liegt auch der Schwerpunkt des Buches, die Kulturen zu schildern, und die Abläufe der Begegnungen, am Beispiel seiner Hauptfiguren. Am Beispiel des Caius von römischer Seite, und am Beispiel der Fastrada, einer Cusine Arminius, auf germanischer. Die Schlacht selbst ist eher ein Randbereich des Buches. Auch die im Buch vorkommende, rein fiktive Verschwörung ist eher Mittel, um Handlung und Geschehen aufzubauen, als wichtiger Teil der Handlung.
Die Figuren, viele von ihnen historisch belegte Persönlichkeiten, und ihre Handlungsweisen sind nachvollziehbar, und vor allem menschlich, und damit glaubwürdig.
Dadurch, dass vor allem das Alltagsleben athomsphärisch dicht erzählt wird, bekommt man einen guten Einblick in das Leben, was in Germanien am Vorabend der Schlacht am Teutoburger Wald herrschte.
Das Buch selbst ist in einem angenehmen Stil geschrieben. Die Aufmachung ist mit dem edelgemachten Umschlag mit Goldprägung sehr schön anzusehen.
| Fazit: Insgesamt ein Band, der sich lohnt zu lesen, und der der Geschiche und den Menschen rund um die Varusschlacht Leben einhaucht. Chaos |
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Statistik:
gelesen: 478 mal
Wörter: 697
geschrieben am: Sun, 22 Nov 2009
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