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Klappe: Inhalt Bei einem Ritterturnier vor den Toren Londons verliert die junge Lady Rowena ihr Herz an einen Außenseiter. Eine beinahe magische Kraft scheint die Baroness zu dem unbekannten Ritter hinzuziehen. Doch als sie ihm erlaubt, ihre Farben zu tragen, verletzt sie damit die Ehre eines anderen und macht sich einen mächtigen Mann zum Feind. Zu spät erkennt Rowena, dass sie mit der unbedachten Offenbarung ihrer Gefühle nicht nur sich selbst in Gefahr bringt, sondern auch die Wahrung eines jahrtausendealten Geheimnisses gefährdet. Auf dem Spiel steht die Existenz eines ganzen Volkes, geheimnisvoller und älter als die Kelten ... Eine junge Frau, der Zauber der großen Liebe und ein Hauch von Magie im England des 13. Jahrhunderts Autorin Tessa Korber, 1966 in Grünstadt geboren, arbeitete nach Studium und Promotion in Verlagen, im Buchhandel sowie als Werbetexterin und Dozentin. Nach einigen in der vorchristlichen Zeit angesiedelten Romanen wandte sich Tessa Korber mit "Die Hüterin" dem europäischen Mittelalter zu. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Erlangen. |
Die Inhaltsangabe lässt hoffen, dass das Buch den Leser in eine ferne Zeit entführt, in mystische Sphären vordringen lässt und... ach, machen wir es kurz. Unterm Strich bleibt ein Liebesroman übrig, der in farbenprächtige Gewänder gehüllt wird.
Irrungen, Wirrungen, Liebe, Hass, böse Schurken (weltlich und klerikal), Menschen mit dunkler Vergangenheit, die üblichen Verdächtigen der Klischees sind samt und sonders vertreten und auch die übliche Sexszene darf nicht fehlen, natürlich mit einer exotischen Schönheit. Dafür wird alles in durchaus gefälliger Art und Weise präsentiert.
Was für mich aber etwas farblos bleibt, ist der mystische Hintergrund. Das „Alte Volk“, um das es letztendlich geht, bleibt trotz recht massiver Präsenz in letzten Teil des Buchs blass und irgendwie... schwammig. Hier hätte man durchaus mehr herausarbeiten können, die Ansätze sind recht gut angelegt. Insbesondere der Hintergrund Credrics, der männlichen (guten) Hauptperson bleibt arg im Nebel (und lässt damit Raum für den 2. Teil, „Das Erbe der Schlange“).
Als Rollenspieler hätte ich mir aber bereits jetzt mehr erwartet, doch soll dieses Volk wie der gesamte Rest der Welt ja nur als Hintergrund für die Hauptcharaktere dienen.
Von diesem Standpunkt aus ist dies sowie die ansonsten stellenweise nicht ganz nachvollziehbaren Handlungen insbesondere der „Bösen“ aber verständlich.
Nur eines muss man dem Buch lassen: als Schnulze lässt es sich gut lesen und nur schwer weglegen. Man will ja nur noch die nächste Wendung mitbekommen...
| Fazit: Liebesschinken in historischem Gewand, mit etwas Mystik angereichert. Harmlose Lektüre. mbf |
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Rollenspiele
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gelesen: 307 mal
Wörter: 639
geschrieben am: Sat, 24 Apr 2010
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