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Klappe: In den Vereinigten Staaten ist ein Großteil der Bevölkerung einem Virus zum Opfer gefallen und dadurch zu Zombies geworden. Der unerfahrene Columbus hat durch teilweise übertriebene Vorsicht, insbesondere durch befolgen seiner „Überlebensregeln“, als einer der wenigen überlebt. Auf der Suche nach seinen Eltern in Ohio begegnet er dem völlig gegensätzlichen Tallahassee, der im Töten von Zombies seine Berufung gefunden zu haben scheint. Gemeinsam setzt das ungleiche Paar aus Verlierertyp und Draufgänger seine Reise und den Kampf gegen die Zombies fort. Auf ihrem Weg durch Zombieland werden sie von weiteren Überlebenden, zwei Schwestern, überlistet. Mit diesen verbünden sie sich später, was den Kampf gegen die Zombies leichter, aber das Zusammenleben in der Gruppe schwerer macht. |
Als Liebhaber von Zombiefilmen, war die Ankündigung von „Zombieland“ natürlich sofort für den Kinoplan Dezember eingetragen. So machten wir uns gestern auf diese Horrokomödie anzusehen.
Verwundert schaut man auf die Altersfreigabe ab 16, besonders nach den ersten 5 Minuten des Films, in denen es doch ganz gewaltig splattert.
Später nehmen diese Effekte aber ab und der Komödiencharakter rückt in den Vordergrund, was wohl auch an dem entsprechenden Schnitt liegen mag, der wohl nach dem Motto „Vergang ist immer“ erfolgte.
Ich denke, dass uns später für den heimischen Player noch eine Uncut Version erwarten wird, die deutlich länger ausfallen dürfte. Aber Zombieland ist ja wohl eher ein Komödie, denn ein Horrofilm. Und diesem Charakter wird sie mehr als gerecht, wir haben gut gelacht über die diversen Sprüche und Aktionen der Protagonisten, die sich durch das verwaiste Amerika kämpfen, immer auf der Suche nach dem sicheren Hafen und dem nächsten Schokoriegel.
Wie schon im Urvater aller Zombiefilme wird hier die Popkultur karikiert und parodiert, wobei besonders Bill Murrays Gastauftritt, der sich quasi selber spielt, gelungen ist.
Auch der alte Streit sollen Zombies schlurfen oder rennen dürfte neu entflammen. In „Zombieland“ rennen sie, wohl dem kappen Budgets für die Statisten gezollt, so ist auch ein einzelner Zombie eine Bedrohung.
Wie ein roter Faden ziehen sich die von Columbus aufgestellten Überlebensregeln durch den Film, die immer wieder bei der betreffenden Situation eingeblendet werden. Wobei die Regel 17: „Spiel nicht den Helden“ für das fulminante Schlussspektakel kurzerhand in „Spiel den Helden“ umgestoßen wird. So ist klar, dass dieser Film für die Besucher dieser Homepage quasi eine Pflichtveranstaltung ist.
| Fazit: Zombieland ist ein kurzweiliges Kinovergnügen, voller Satire, die sowohl den Zombiefreund, als auch den Komödiengucker erfreuen wird. Ich habe schon einen Platz in meiner Filmsammlung für diesen Streifen reserviert. Christoph |
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gelesen: 509 mal
Wörter: 655
geschrieben am: Wed, 16 Dec 2009
Kommentare 3
Artikel bewerten: 5.0 von 5 Punkten
Komentare
Hab ihn endlich gesehen und es war geil! Endlich mal wieder ein toller Zombiefilm! Toller Humor und kein dummen Computerzombies!!!
Die Pflichtveranstaltung überhaupt! Ich freu mich schon drauf, hoffe aber, dass die 18er Version in der Spätvorstellung läuft.
Geil! Muss ich sehen!
Geil! Muss ich sehen!
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