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Charakterarten - ein kleiner Leitfaden

Nervenkitzel ? Angebracht oder nicht ???
Es ist klar, das der Spielleiter in jedem Rollenspielsystem die absolute Macht hat, bleibt die Frage ob er dies ausnutzen sollte.
Aus Erfahrung wei? ich das es absolut unangebracht ist Charaktere von Spielern auf Gedeih und Verderben ?ndern zu wollen, es gibt drei Arten von Charakteren je nach Art k?nnen sie mit dem Charakter umspringen ohne Angst zu haben als Gemein, Fies, Ungerecht oder D?mlich tituliert zu werden.,

Charakterarten

1.) Ver?nderungen an Charakteren

DIE LIEBLINGSCHARAKTERE:
gerade ein Charakter der diesen Staus erreicht hat, sollte auf keinen Fall permanent ge?ndert werden wenn der Spieler dies nicht will, meist sind solche Charaktere bereits wahre Helden, und wie man wei? hat jeder Held so etwas wie Gl?ck, dieses Gl?ck sollte der SL zugestehen und zwar sp?testens dann wenn er sieht das die
Spieler mehr und mehr Abstand von ihrem Charakter nehmen. Gezwungene Schwachsinnigkeit, Gesinnungs und Geschlechts?nderungen sowie Attributs und Erfahrungsstufen Verluste sind hier absolut unangebracht, ebenso wie Alterungen.
Au?erdem sollte ein solcher Charakter nicht unwiederbringlich sterben.
Tipp : Ver?ndern sie die Magischen Gegenst?nde des Charakters, lassen sie magische Waffen kaputt gehen, eine R?stung zu Staub zerfallen aber sorgen sie daf?r
das jeder Charakter zumindest eine Grundausr?stung bei sich f?hrt.

DER NORMALCHARAKTER
mit dieser Charakterart kann man Schon schlimmer umspringen, hin und wieder mal unumgehbare Situationen einbauen in denen er Ver?nderungen an sich selbst erlebt, Wenngleich man dies nicht ?bertreiben darf. Auch Gl?cksspiel wie Schicksalskarten, etc.finden bei solchen Charakteren eher Verwendung da die Spieler eher bereit sind Risiken eingehen wenn der Charakter nicht ihr absoluter Liebling ist au?erdem wird eine negative Ver?nderung eher verkraftet und f?hrt bei dem Normalcharakter nicht zu Wutausbr?chen oder Verzweiflung.
Tipp: Auch wenn bei diesen Charakteren die Ver?nderungen eine nette Abwechslung darstellen Sollten sie die Spieler oft selbst entscheiden lassen, es ist zum Beispiel ihre Schuld wenn sie an Schicksalskarten sterben oder einen G?rtel Des anderen Geschlechts anziehen. Es hat aber keiner was dagegen wenn sie hin und wieder Vom Vampir gebissen werden oder mal die Mumienf?ule abkriegen.

DER CON-CHARAKTER
Diese Charaktere sind von der Sorte, die ohnehin keinen Nachteil lange behalten, entweder wird der Nachteil negiert oder der Charakter einfach weggeschmissen,
Es lohnt sich also kaum einen solchen Charakter Zu ver?ndern, aber wenigstens motzt der Spieler eines solchen Charakters nicht, noch nicht einmal wenn der Charakter 30 Attributspunkte verliert, 10 Level an einen Vampir verschenkt, alle seine Items verliert und letztendlich Schwachsinnig und Wahnsinnig wird.
Aber mal ehrlich, es lohnt sich nullinger sich die M?he zu machen Schicksalskarten oder ein Rad des Schicksals finden zu lassen. Meist dauert es l?nger den Nachteil zu ermitteln als der Charakter ihn in Echtzeit beh?lt.
Tipp: Lassen sie es, halten sie sich vor Augen das die Wenigsten einen Normalcharakter auf eine Con mitnehmen, wenn sie der Charakter nervt, t?ten sie ihn gleich und ?rgern sie sich nicht mit Nachteilen herum, es bringt Nichts.

2.) Die Charakterarten und die Abenteuer

Der LIEBLINGSCHARAKTER:
glauben sie nicht, das sie mit einem solchen Charakter alles machen k?nnen, gehen sie davon aus das der Spieler tierisch sauer auf sie ist, wenn sie die Vorgeschichte nicht haargenau und mindestens 3 mal durchgelesen haben und gehen sie davon aus das der Spieler einige positive Kommentare zu eben dieser Geschichte h?ren m?chte.Kritisieren sie einen solchen Charakter auf keinen Fall, winken sie mit dem Zaunpfahl wenn sie etwas an dem Charakter zu meckern haben, aber nicht gleich mit dem ganzen Zaun.Gehen sie auf den Charakter ein, fragen sie hin und wieder einige Dinge ?ber ihn nach.
Wenn sie ein Abenteuer spielen welches schon im vorne herein irgendwas zwangsl?ufig an den Charakteren ?ndert, sehen sie zu das sie keinen Lieblingscharakter in der Gruppe haben, es h?tte wahrscheinlich unangenehme Folgen.

Der NORMALCHARAKTER :
Des Spielleiters Lieblinge, keine Charaktere sind wandlungsf?higer als diese, es interessiert die Spieler gerade mal im geringsten ob man jetzt die Vorgeschichte durchgelesen hat oder nicht, diese Charaktere k?nnen kritisiert werden, sie sind in jedem Abenteuer richtig und das beste an diesen Charakteren :
Die Spieler verkraften es erstaunlich gut wenn ein solcher Charakter irgendwelche Nachteile Bekommt (z.B. 5 Levels verliert und jetzt eine St?rke von 9 anstatt 18/98 hat)
Der Vorteil dem Concharakter gegen?ber ist das dieser Charakter trotz Nachteile weiter gespielt wird, er landet nicht im Papierkorb, er verliert den Nachteil auch nicht zuf?llig.Der Normalcharakter ist der z?heste Charakter, er verkraftet einfach alles, fast alles

Der CONCHARAKTER : Der Schotter ?berhaupt, lesen sie die Vorgeschichte eines solchen Charakters nicht, es lohnt sich nicht und den Spieler eines solchen Charakters juckt es eh nicht ob sie es nun tun oder nicht. Diese Charaktere k?nnen sie in Kurzabenteuern zulassen, aber mit ihnen eine Kampagne anzufangen ist mehr als unn?tig.

3.) Woran erkenne ich welcher Charakter zu welcher Art geh?rt

Diese Regeln gelten nicht immer, aber meistens. Wenn sie sich nicht sicher sind welche Art von Charakter sie vorgesetzt bekommen haben fragen sie den Spieler einfach.

Der LIEBLINGSCHARAKTER : Er hat seinen eigenen Ordner, alle Bl?tter sind in Glassichtfolie, er ist ordentlich geschrieben (oft in Computerschrift), einige solcher Charaktere haben ihre eigenen W?rfel.
Er hat eine Ellenlange Vorgeschichte, welche dem SL solange vor die Nase gehalten wird bis er sie endlich durchlie?t. Nur ein ?bler Scherz ?ber den Charakter und schon haben sie sich den Spieler zum Feind gemacht. Der Spieler ist unglaublich aufmerksam wenn er diesen Charakter spielt, ein Lieblingscharakter hat entweder die gleiche Pers?nlichkeit oder genau die entgegengesetzte Pers?nlichkeit des Spielers.
Der Lieblingscharakter ist die Verk?rperung eines wahren Helden.(Unsere Lieblingscharakter z.B. haben ihre au?erdem ihre eigenen Spielfiguren,
es wurde ein Buch (DARK SIDE) ?ber sie geschrieben, ein Gem?lde von ihnen h?ngt an
der Wand.)

Der NORMALCHARAKTER :
Er mu? sich nicht nur den Ordner mit anderen Normalcharakteren teilen, sondern auch die W?rfel.Seine Vorgeschichte (oft eine DinA4-Seite) wird zum lesen angeboten, aber nicht Aufgezwungen. Er verkraftete ?ble Scherze relativ Gut und seine Pers?nlichkeit ist nicht vorher einsch?tzbar.

Der CONCHARAKTER : Er hat keinen Ordner, bekommt nur die h??lichsten W?rfel ab, besitzt weder Glassichtfolie noch Vorgeschichte, er ist unordentlich geschrieben, er hat keine Pers?nlichkeit, er ist ein Niemand.

Im Schnitt :

So im Schnitt gesehen haben Nachfragen ergeben das etwa jeder 10. Spieler einen Lieblingscharakter hat, jeder Spieler hat etwa 5 Normalcharaktere und jeder 2. Spieler knapp 12 Con-Charaktere.