Wer kennt sie noch nicht, die Schrecken jeder Rollenspielrunde? Hier stellen wie euch ein paar der Lieblinge vor und geben euch auch ein paar Tipps, wie man am besten mit ihnen umgeht.
Powergamer - haben immer den besten Charakter, dabei ist es ihnen egal, ob der regelgerecht und fair zustande gekommen ist.
Regelanw?lte - kennen jedes Komma und jeden Punkt auf den Seiten der Regelbeschreibung, wenn etwas v?llig unrealistisch ist, aber zu ihrem Vorteil ausgelegt werden kann, werden sie es gnadenlos ausnutzen.
Spotlightdiebe - lassen andere Mitspieler nicht zu Wort kommen und versuchen sich immer in den Vordergrund zu dr?ngeln.
Munchkins - Spieler, die jede Regel f?r sich auslegen und/oder umgehen k?nnen; ein Munchkin ist meistens Powergamer, Regelanwalt und Spotlightdieb in einer Person.
In der Regel ist die Klugheit dieser Spieler durchschnittlich. Richtig schlimm wird es mit schlauen Munchkins, Hier unser zehn besten Tips, wie man mit den Muchkins trotz ihrer negativen Anwandlungen spielen kann:
1. Kill ihn, den Charakter - nicht den Spieler!
Wenn man merkt, da? ein Charakter unrealistisch gut ist und st?rker als die Regeln es zulassen, dann stirbt er heldenhaft aber garantiert. Das klingt zwar hart, ist aber extrem erzieherisch und l??t anderen Mitspielern auch eine Chance.
Quadratisch praktisch gut.
2. Fallen und NSC
Wenn Regelanw?lte und Munchkins dabei sind, kann man sie durch Fallen oder b?sartige Nichtspieler-Charaktere austricksen. Kein Superman-Charakter ist schlauer als ein Master, denn der Master ist die Welt.
3. Pl?tzliche Realit?tsverschiebungen
Typisches Beispiel passiert im Kampf, wenn der Regelanwalt dem Spielleiter vorschreiben will, da? ein gegenerische NPC nur noch wenige Lebenspunkte haben kann. Dann gibt es entweder eine g?ttliche Heilung oder ein zus?tzlicher Helfer oder langj?hriger Freund (zuf?llig ein erfahrener K?mpe) taucht auch in geschlossenen R?umen auf. Der Master macht deutlich dabei, da? es eine Reaktion auf das unsoziale Verhalten des Spielers ist. Die Reaktion mu? ?berdeutlich ausfallen, sonst ist der erzieherische Wert dieser Handlung verflogen.
4. Ignoranz
Solange es nicht wirklich grauenhaft st?rend ist, sollte man den Munchkin einen Munchkin sein lassen und ihm seinen Spass beim Spiel lassen. Dabei aber nicht mehr auf ihn eingehen, wenn er sich durch Selbstdarstellung "ich bin der gr??te" oder durch Regeldiskussionen in den Vordergrund stellen will.
5. Niederlabern
Den Munchkin solange belabern, bis er die Lust am verliert und freiwillig sein Diskutieren aufgibt. Das erfordert aber sehr viel Geduld. Au?erdem ist es f?r die anderen am Spieltisch eher langweilig, als nett.
6. Ausman?vrieren
Nur noch solche Abenteuer spielen in denen die Fertigkeiten des Spielercharakters des Munchkins v?llig sinnlos sind. Das solange durchhalten, bis er umgeschwenkt ist und f?r die aktuellen Szenarien seinen Charakter optimiert hat, dann gnadenlos zur?ck zum alten Schema.
7. Ohne Regeln
Einfach alle Regeln ignorieren, damit rechnet niemand. Weniger Proben, mehr Meisterentscheide.
8. Echtes Rollenspiel
So weit wie m?glich die Abenteuer spielen, die das Spielen einer Rolle, das Mitdenken und das Spielen f?rdern, so da? die Fertigkeiten der Charakter unwichtig werden.
8. Systemwechsel
Mal ein neues System spielen, das schafft ein paar Sitzungen Ruhe.
9. Gib den NSC Intelligenz
Wenn ein Munchkin sich, wie so oft, auf den Kampf spezialisiert, dann sollte man die Nichtspieler-Charaktere schlauer machen und durch Taktik gewinnen lassen. So sorgt ein Bogensch?tze auf einem Balkon f?r ein echtes Problem, wenn etwas die Bewegungsf?higkeit des Charakters einschr?nkt.
Es soll auch Verhandlungsmunchkins geben. Sie mp?ssen mit allen Personen und jedem NSC diskutieren und sind immer die geeigneteten Gespr?chspartner. Hier sollte man sie mit NSC konfrontieren, wie die sie der denkbar ungeeignete Verhandlungspartner sind.
10. Reden
Sprich mit dem Spieler und diskutiere in der Gruppe das Problem, vielleicht ist der Munchkin sich seines Verhaltens nicht bewu?t und nervt nicht mit Absicht. Probieren kann man es ja.
Dieser Artikel basiert inhaltlich zum Teil auf Meldungen in der Newsgroup "de.rec.spiele.rpg.misc".
Jens Peter Kleinau
Powergamer - haben immer den besten Charakter, dabei ist es ihnen egal, ob der regelgerecht und fair zustande gekommen ist.
Regelanw?lte - kennen jedes Komma und jeden Punkt auf den Seiten der Regelbeschreibung, wenn etwas v?llig unrealistisch ist, aber zu ihrem Vorteil ausgelegt werden kann, werden sie es gnadenlos ausnutzen.
Spotlightdiebe - lassen andere Mitspieler nicht zu Wort kommen und versuchen sich immer in den Vordergrund zu dr?ngeln.
Munchkins - Spieler, die jede Regel f?r sich auslegen und/oder umgehen k?nnen; ein Munchkin ist meistens Powergamer, Regelanwalt und Spotlightdieb in einer Person.
In der Regel ist die Klugheit dieser Spieler durchschnittlich. Richtig schlimm wird es mit schlauen Munchkins, Hier unser zehn besten Tips, wie man mit den Muchkins trotz ihrer negativen Anwandlungen spielen kann:
1. Kill ihn, den Charakter - nicht den Spieler!
Wenn man merkt, da? ein Charakter unrealistisch gut ist und st?rker als die Regeln es zulassen, dann stirbt er heldenhaft aber garantiert. Das klingt zwar hart, ist aber extrem erzieherisch und l??t anderen Mitspielern auch eine Chance.
Quadratisch praktisch gut.
2. Fallen und NSC
Wenn Regelanw?lte und Munchkins dabei sind, kann man sie durch Fallen oder b?sartige Nichtspieler-Charaktere austricksen. Kein Superman-Charakter ist schlauer als ein Master, denn der Master ist die Welt.
3. Pl?tzliche Realit?tsverschiebungen
Typisches Beispiel passiert im Kampf, wenn der Regelanwalt dem Spielleiter vorschreiben will, da? ein gegenerische NPC nur noch wenige Lebenspunkte haben kann. Dann gibt es entweder eine g?ttliche Heilung oder ein zus?tzlicher Helfer oder langj?hriger Freund (zuf?llig ein erfahrener K?mpe) taucht auch in geschlossenen R?umen auf. Der Master macht deutlich dabei, da? es eine Reaktion auf das unsoziale Verhalten des Spielers ist. Die Reaktion mu? ?berdeutlich ausfallen, sonst ist der erzieherische Wert dieser Handlung verflogen.
4. Ignoranz
Solange es nicht wirklich grauenhaft st?rend ist, sollte man den Munchkin einen Munchkin sein lassen und ihm seinen Spass beim Spiel lassen. Dabei aber nicht mehr auf ihn eingehen, wenn er sich durch Selbstdarstellung "ich bin der gr??te" oder durch Regeldiskussionen in den Vordergrund stellen will.
5. Niederlabern
Den Munchkin solange belabern, bis er die Lust am verliert und freiwillig sein Diskutieren aufgibt. Das erfordert aber sehr viel Geduld. Au?erdem ist es f?r die anderen am Spieltisch eher langweilig, als nett.
6. Ausman?vrieren
Nur noch solche Abenteuer spielen in denen die Fertigkeiten des Spielercharakters des Munchkins v?llig sinnlos sind. Das solange durchhalten, bis er umgeschwenkt ist und f?r die aktuellen Szenarien seinen Charakter optimiert hat, dann gnadenlos zur?ck zum alten Schema.
7. Ohne Regeln
Einfach alle Regeln ignorieren, damit rechnet niemand. Weniger Proben, mehr Meisterentscheide.
8. Echtes Rollenspiel
So weit wie m?glich die Abenteuer spielen, die das Spielen einer Rolle, das Mitdenken und das Spielen f?rdern, so da? die Fertigkeiten der Charakter unwichtig werden.
8. Systemwechsel
Mal ein neues System spielen, das schafft ein paar Sitzungen Ruhe.
9. Gib den NSC Intelligenz
Wenn ein Munchkin sich, wie so oft, auf den Kampf spezialisiert, dann sollte man die Nichtspieler-Charaktere schlauer machen und durch Taktik gewinnen lassen. So sorgt ein Bogensch?tze auf einem Balkon f?r ein echtes Problem, wenn etwas die Bewegungsf?higkeit des Charakters einschr?nkt.
Es soll auch Verhandlungsmunchkins geben. Sie mp?ssen mit allen Personen und jedem NSC diskutieren und sind immer die geeigneteten Gespr?chspartner. Hier sollte man sie mit NSC konfrontieren, wie die sie der denkbar ungeeignete Verhandlungspartner sind.
10. Reden
Sprich mit dem Spieler und diskutiere in der Gruppe das Problem, vielleicht ist der Munchkin sich seines Verhaltens nicht bewu?t und nervt nicht mit Absicht. Probieren kann man es ja.
Dieser Artikel basiert inhaltlich zum Teil auf Meldungen in der Newsgroup "de.rec.spiele.rpg.misc".
Jens Peter Kleinau


